Ruhrbahn will ältere Dieselbusse nachrüsten: Stickoxide um 80% reduzieren

Das Landesumweltamt – genauer das LANUV = Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz – hat es 2015 vorgemacht mit seinem Wasserbeprobungsschiff „Max Prüss“, das auf NRWs schiffbaren Gewässern rumtuckert: Nachrüstung der Motoren mit modernster Filter- und Abgasreinigungstechnik!

Was für Schiffe geht und auch in diesem Verkehrssektor viel mehr Verbreitung finden müsste, ist für schwere Dieselfahrzeuge wie Busse und Lkws längst kein Problem mehr. Dies hat nun auch die Ruhrbahn erkannt und rüstet ihre Fahrzeuge, die zwar über eine gute Partikelfiltertechnik verfügen, aber in Sachen NOx – Winterkorn lässt grüßen – bisher hinterher hinken, nun nach – wenn denn die Bundesregierung mit den entsprechenden Zuschüssen rüber kommt.

17.000 – 20.000 EUR will die Ruhrbahn pro Bus für die Reduzierung von in die Hand nehmen – insgesamt 1,8, Mio Euro. Ein Schritt in die richtige Richtung – nur sollte der Plan auch zügig umgesetzt werden.

Leider wird die Messstation auf der Gladbecker Straße von all dem nichts mitbekommen: Dort betreibt die Ruhrbahn keine Strecke…warum eigentlich nicht? z.B. im 5-Minuten-Takt von Gladbeck nach Essen…. und/oder einen Biogasbus wie in Arnheim (Foto D. Schruck)

 

 

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