Bahnvollsperrung zwischen Essen und Düsseldorf vom 12. Juli bis 26. August eine Zumutung für Fahrgäste

Mit Abonnenten kann man es ja machen: 7 Wochen nicht die eingekaufte und bezahlte Leistung erbringen ist schon ein starkes Stück! In den kommenden Sommerferien wird das Realität:

„Es fehlt der Blick dafür, wo auch unter laufendem Rad gearbeitet werden kann.“ kritisierte der VRR auch schon bei vorangegangenen Maßnahmen (siehe NRZ-Artikel).

Wer einmal z.B. in Mülheim a.d.Ruhr am zentimeterbreiten Gehweg in der Masse der Fahrgäste versucht hat, den Gelenkbus des  Schienenersatzverkehrs zu besteigen, oder sich im ganz normalen Berufsverkehr in Altenessen in die U-Bahn als Verbindung des einzig verbliebenen Regionalbahnhofs mit der Essener Innenstadt gequetscht hat, will das nie mehr haben. Ölsardinen „leben“ ungefährlicher und haben es da in ihren Dosen komfortabel….

Wenn es wenigstens für Ticket2000- oder BahnCard100-Inhaber eine Entschädigung gäbe oder insgesamt der Fahrpreis für diese Strecken reduziert wäre, aber so? Chaos pur!

Ingenieure mit Bauerfahrung schütteln nur den Kopf: Wo ist das Problem, unter laufendem Rad zu bauen? Der Bahnvorstand wird von den Versäumnissen der Vergangenheit (Mehdorn lässt grüßen!) eingeholt und auch jetzt soll im hoppla-hopp-Verfahren auf Kosten der Fahrgäste Geld gespart werden… Aber die Herren wissen genau: Auf den Autobahnen sieht es nicht besser aus und den armen Kunden bleibt gar nichts übrig, als sich auf SEV mit erheblich verlängerten Fahrtzeiten, Umstiegen und Qualitätseinbußen (z.B. fehlende Fahrradmitnahme) einzulassen.

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