Was gibt es eigentlich Neues in Sachen Umgebungslärm in Essen?

2009 und 2010 gab es ja im Zusammenhang mit dem Konjunkturprogramm II (KP2) einiges in Sachen Lärmschutz: Fensterprogramme für passive Maßnahmen, Flüster- bzw. offenporigen Asphalt (aktuell Friedrichstraße) sowie Tempolimits in der Nacht auf einigen Straßen.

Wie sieht aber die weitere Planung aus? Auf der Liste der Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit der online-Befragung stehen nur Termine bis 2010. KP2-Gelder müssen bis 2011 ausgegeben sein, aber wie geht’s dann weiter? Lärm gibt’s noch genug – und vom Schutz ruhiger Zonen ist zwar im städtischen Lärmminderungaktionsplan die Rede (S.75ff), Konkretes ist jedoch nicht sichtbar, nicht zuletzt auch aufgrund fehlender Vorgaben seitens EU, Bund und Land…
Ein Tunnel unter der Ruhrallee ist wohl kaum ein Lösungmodell für die gesamte Stadt… Bemerkenswert der Hinweis im Minderungsplan, dass Hauptverkehrsadern und ihre Zerschneidungswirkung als Lärmband die Erholungsnutzung beeinträchtigen – Hallopark und A52 lassen grüßen!

Neu auf dem Markt (und im Netz – leider nur auf Englisch als pdf) ist eine WHO-Studie „Krankheitslast aufgrund von Umgebungslärm. Quantifizierung des Verlusts an gesunden Lebensjahren in der Europäischen Region“

Der RUTE behält das Thema im Blick!

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