Physik auf Rädern: Critical Mass

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Critical Mass in Melbourne 2005 – Foto wikimedia

Der Begriff stammt aus der Physik – hat aber eine neue Bedeutung erlangt. Eine gesonderte Form der „Öffentlichkeitsarbeit“ zur Förderung des Radverkehrs bildet die Critical-Mass-Bewegung, die inzwischen in vielen Großstädten – aus den USA herübergeschwappt – i.d.R. einmal im Monat stattfindet. Dabei radeln unorganisiert mindestens 16 Radfahrer durch die Stadt, bilden dabei eine Gruppe, die völlig konform mit der Straßenverkehrsordnung Sonderrechte genießt. In Essen finden sich auch immer mehr Menschen zu solch gemeinsamem Fahren zusammen – das nächste Mal m 29.8.14 um 19 Uhr am Willy-Brandt-Platz.

Laut Süddeutscher Zeitung hat CM in Hamburg inzwischen derartige Ausmaße angenommen, dass die Polizei die Fahrten kooperativ begleitet. Der ADFC steht der Sache zwiespältig gegenüber: Zum einen würden durch solche Aktionen mehr Menschen zum Radfahren motiviert und gleichzeitig auf die z.T. prekäre Situation des Radverkehrs in den jeweiigen Städten aufmerksam gemacht. Andererseits besteht auch die Gefahr, dass neue Fronten zwischen Radlern und Autofahrern aufgebaut werden – und das will niemand! Es kommt also auch hier auf das Verhalten des Einzelnen und der sozialen Kontrolle an …

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