Essen einladend? Von wegen…. Horrorsituation am Tor zur Stadt in Altenessen

Bf Altenessen um 1900 – Quelle: wikimedia, gemeinfrei

Wer das Getümmel zu normalen Verkehrszeiten – also ohne Bauarbeiten und damit Sperrungen von Gleisabschnitten – im Essener Hbf kennt, kann sich vorstellen, was aktuell auf dem Altenessener Bahnhof los ist. Die Katastrophe: Welchen Eindruck vermittelt Essen mit dem Zustand dieses Schandflecks seinen Gästen, die dort an- und durchreisen?

Der heutige Leserbrief in der NRZ/WAZ als Reaktion auf den Artikel vom 27.3.18, in dem auch die nicht funktionierenden Rolltreppen zur Sprache kommen, gibt es wieder:

„Immerhin ist er (gemeint ist der Bf Altenessen; der webmaster) noch mehr als zuvor das Aushängeschild der Stadt Essen. Wenn man schon in die Nähe des Bahnhofes kommt, sieht man die ungepflegten und mit Müll verschmutzten Grünanlagen und Parkplätze. Je weiter man sich dem Bahnhof nähert, wird es schlimmer. Auf dem Bahnsteig übervolle Papierkörbe, Müll, Essenreste und Zigarettenkippen …“

Mit dem Blick auf die Tatsache, dass sich dieses Szenario der Streckensperrungen und Umleitung von Zügen und Fahrgästen noch mehrfach wiederholen wird zu anderen Schulferienzeiten kann dieses Fiasko, das auf uns alle als Bürgerinnen und Bürger zurück fällt, nicht so weiter gehen. Hier ist dringend eine intensivere Zusammenarbeit von Bahn, Ruhrbahn und Stadtverwaltung erforderlich, um diesen katastrophalen Eindruck des zeitweisen Tores zur Stadt zu beenden.

Auch bekommt man durch solche Horrorbedingunen die Leute nicht in den Nahverkehr, wird es also nichts mit dem 4 x 25 Modalsplit und der Grünen Dekade als Folge der Europäischen Grünen Hauptstadt 2017.

Es geht dabei geht nicht nur um Sauberkeit, sondern mehr: Um einen nachhaltig einladenden Eindruck!  Es besteht dringender Handlungsbedarf, bevor es im Sommer wieder genauso losgeht…

Ein paar Foto-Eindrücke (Fotos: Peter Kayser)

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