Weiterbau RS1: Aufforderung an Ratsparteien

Sehr geehrte Damen und Herren der vier großen Ratsparteien,

mit gleicher Post haben wir uns heute an den Oberbürgermeister gewandt mit der Bitte, sich vor und in der Ratssitzung für die Alternative 3 aus der Vorlage 1308/2019/6B einzusetzen.
Der gesamte RUTE unterstützt die Forderungen und Begründungen, die die Essener Fahrradverbände am 30.9. in einer Email an den Oberbürgermeister aufgeführt haben.
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Stadt Essen will etwas für den Artenschutz tun – werden auch Gelder dafür bereit gestellt oder bleibt es nur bei hehren Plänen?

Jahrelang war der Kleiber Gast in unseren Gärten. Aber auch er scheint an akutem Insektenmangel zu leiden; denn er wird immer seltener gesehen – und vor allem im frühen Frühjahr auch nicht mehr gehört, obwohl sein lauter Gesang an sich nicht zu überhören ist.

Bei Sachkundigen in Essens Stadtverwaltung scheint inzwischen auch die Botschaft angekommen zu sein, dass wir einen dramatischen Insektenverlust zu verzeichnen haben. Die Stadt Essen will dem durch einen beispielhaften Aktionsplan entgegenwirken – toll!

Die Ratsvorlage kann man hier im RIS einsehen!

Diese Vorlage sollte man sich aber mal bis zum Ende anschauen. Was steht da? Es werden keinerlei Mittel für die Umsetzung bereit gestellt. Weiterlesen

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25 Jahre Runder UmweltTisch Essen – Dokumentation nachhaltiger Stadtentwicklung gestern, heute und morgen

Seit vielen Jahrzehnten sind engagierte Bürgerinnen und Bürger in Essen für eine gesunde Umwelt, den Erhalt der Natur und eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt unterwegs – 2019 nun 25 Jahre unter dem lockeren Dach des Runden UmweltTischs Essen (RUTE) in der Vielfalt von Verbänden, Vereinen und Initiativen.

Dieses Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, sowohl einen Rückblick zu erstellen, aber auch angeschlossenen Gruppen die Möglichkeit zu bieten, ihre Arbeits- und Sichtweise komprimiert darzustellen.

Wir wollen aber auch den Blick nach vorn werfen: Weiterlesen

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auch in Essen….

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Umweltgerechtigkeit sieht anders aus: Anwohner Gladbecker Straße erheben schwere Vorwürfe gegen die Stadt.

Seit Jahrzehnten warten Anwohnerinnen und Anwohner an der Gladbecker Straße auf Maßnahmen der Stadt für ein menschenwürdiges Wohnen an einer der stark befahrensten Straßen Essens. Anstatt für eine nachhaltige Verkehrssituation zu sorgen, wird immer wieder die verstaubte und völlig unrealistische A52 aus der Mottenkiste der Stadtpolitik gezerrt. Weder brächte die den Menschen in Altenessen Erleichterung noch löste sie generell die Verkehrsprobleme im Essener Norden. Im Gegenteil! Weiterlesen

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Schutz der Freiflächen: Haarzopfer auch aktiv! Wanderung zu bedrohten Flächen in Schönebeck…

Auch die Haarzopfer wollen sich ihre Grün- und Freiflächen nicht nehmen lassen. Ähnlich wie in Schönebeck hat sich auch dort eine BI mit dem Namen „Finger weg von Freiluftflächen in Haarzopf und Fulerum“ gegründet. Mit einer beeindruckenden Zahl von ca. 350 Teilnehmenden wurde bei einer Infoveranstaltung in dieser Woche (Bericht WAZ) Flagge gezeigt. Das Netzwerk für Schutz von (Klein-) Klima und Artenvielfalt und der Widerstand gegen Pläne nicht nachvollziehbarer Flächenzerstörung wird zunehmend breiter. (Grafik: Stadt Essen, Foto: BI Haarzopf)

Am Tag der Deutschen Einheit bieten die Schönebecker einen Spaziergang von Fläche zu Fläche an (11 Uhr an der Bergbaukolonie) mit anschließendem Grillen. In der darauf folgenden Woche wird die BI die Gelegenheit nutzen, ihre und die stadtweit gültigen Argumente dem neuen SPD-OB-Kandidaten Kern vorzutragen.

Erfreulich, dass in den BIs die Flächenthematik als ein gesamtstädtisches Bebauungsthema angesehen wird. Allen ist klar: Kirchtumsdenken hilft nicht weiter. Weiterlesen

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Klima-Demo: 8000 in Essen Teil einer unaufhaltsamen Bewegung – hoffentlich mit sofortiger Wirkung, sonst spätestens bei der nächsten Wahl…

Weltweit waren Schülerinnen und Schüler, aber auch viele Erwachsene – Eltern, Großeltern, Pädagoginnen und Pädagogen, Arbeitnehmerinnen und nehmer wie -geberinnen und -geber (!) … – unterwegs. Sie wollen sich das Nichtstun und die Verhinderungspolitik in Sachen nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen, von denen die kommenden Generationen abhängig sein werden, nicht mehr bieten lassen! Der RUTE war mit vielen seiner Verbände – von der BI bis zu bundesweit agierenden Vereinen – dabei und hat die FFFs und die Parents-for-Future unterstützt.

Jetzt erwarten wir entschlossenes Handeln und nicht Aussitzen und Prüfen!

Hier ein paar Impressionen vom gestrigen Tag… Weiterlesen

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RS1: Verwaltung legt Alternative 3 vor – und die GroKo tritt mal wieder auf die Nachhaltigkeitsbremse

Am Tag vor der großen Klima-Demo rund um FFF am Burgplatz (10 Uhr) und am Willy-Brandt-Platz (12:30) hat sich die Stadt Essen nicht gerade mit Klima-Ruhm bekleckert: Rieben sich schon so manche Klima- und Mobilitätsaktiven erstaunt die Augen ob eines Vorschlags aus der Verwaltung.  Der stellt einen gesunden Kompromiss zwischen Plänen der Stadtentwickler und Ansprüchen nicht nur der Europäischen Grünen Hauptstadt Essen 2017 in Sachen zeitnahem Weiterbau des Radschnellwegs RS1, einem Vorzeigeprojekt der Stadt mit Metropolenanspruch, dar. Aber es kam ganz anders und so fühlten sich die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer der Ausschuss-Sitzung für Stadtplanung bei Argumentation und Abstimmung zu dieser Vorlage mal wieder in die in Essen nicht unbekannte Nachhaltigkeitssteinzeit zurück versetzt: Das wird wohl nix mit dem RS1 in den nächsten Jahren Richtung Gelsenkirchen und Bochum. Grüne und Linke haben alles für die sofortige Zustimmung des Vorschlagsvorschlags versucht und gegeben, aber sie sind eben aktuell in der Minderheit. Stattdessen spielt die Mehrheit weiter Ping-Pong: Evonik (Goldschmidt) und Bahn werden als Bremser dargestellt. Die Mehrheitsfraktionen von SPD und CDU heben hervor, sie hätten die Stadtteilentwicklung als Ganzes im Blick, nicht nur einen banalen Radweg – und wollen lieber noch was länger prüfen – wie lange eigentlich noch? Und wenn sie nicht gestorben sind, dann prüfen sie heute noch….

Man könnte ja auch als Politiker mal eine Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit und klimaschützender Mobilität übernehmen, oder?

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Obsternte ja – aber bitte mit Vorsicht und Sensibilität für die Bäume!

Immer wieder werden Obstwiesen bzw. Obstbaumgruppen oder -wegeränder angelegt. Da geben die Stadt und engagierte Bürgerinnen und Bürger z.T. viel Geld aus für eine vielfältige Natur. Sehr schön! Und das Tolle ist, dass jede(r) mal ein wenig ernten darf und kann. Klasse! Und man kann prima die Erfahrung machen, dass Obst wie Kirschen, Äpfel, Birnen, natürlich auch Brombeeren eben nicht im Supermarkt entstehen, sondern – oh Wunder – an Bäumen, Sträuchern und Stauden wachsen.

Leider haben aber wohl nicht alle Zeitgenossen den nötigen Respekt vor unseren natürlichen Lieferanten. Und wenn dann noch verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger sie darauf ansprechen, nicht die Äste einfach abzubrechen, sondern behutsam und mit Vorsicht einige Früchte zu nehmen (und vielleicht anderen Passanten auch noch was zu lassen!), dann kommen pampige Antworten wie „Wächst doch wieder!“

Leider nicht immer …. gerade in diesen Zeiten trockener Sommer. Der hier scheint’s noch zu schaffen, aber andere auch nicht.

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Wie mit dem Essener Wald umgehen?

Den Anteil an Waldfläche, der sich selbst überlassen werden soll, von 9 auf 14 Prozent erhöhen – das geht schon mal in die richtige Richtung. Ob der neue Forstbetriebsplan, der soeben vom Umweltausschuss der Stadt auf den Abstimmungsweg gebracht wurde, allerdings der Weisheit letzter Schluss ist, sei dahin gestellt. Zum einen hat niemand diese letzte Weisheit (außer der Natur selbst!), zum anderen haben die beiden trockenen Sommer einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht!

Die zentrale Frage lautet doch wohl: Wie bekommen wir im Stadtgebiet einen stabile Waldgesellschaft hin, Weiterlesen

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