Eine Welt? Auch in Essen? Filiale des Billiganbieters, der in der abgebrannten Bekleidungsfabrik in Bangladesh mit über 1100 Toten produzieren ließ, wegen Überfüllung zeitweise geschlossen …

Billig, billig, billig… egal, woher die Ware kommt, wie lange man sie nutzt, welche Opfer dafür leiden müssen…. Am „Brückenfreitag“ wurde die Essener PRIMARK-Filiale zeitweise geschlossen (Link zum WAZ-Bericht).

So lange Wirtschaft und Politik Konsum auf Teufel komm raus predigen, brauchen wir uns über solche Nachrichten nicht zu wundern. Und die entsprechenden Presseorgane tuten ins selbe Horn: Katastrophale, tötliche Arbeitsbediungen sind laut FAZ immer noch besser als gar keine Arbeit – wie menschenverachtend kann Wirtschaft eigentlich noch werden? Zum Glück gibt’s die Kommentare zu dem Artikel. Und da lässt es sich auch aushalten, als westlicher „Moralwächter“ diffamiert zu werden. Vor allem, wenn man sieht, dass das Angebot der finanziellen Kompensation auch längst nicht von allen als ausreichend angesehen wird.

Aber wann begreifen die Leute, dass Konsumenten und Handel hier vor Ort ihren Beitrag zu solch schrecklichen Vorgängen leisten? Davon leider kein Wort in der großen Wirtschaftszeitung, geschweige die Forderung „Faire Preise für Faire Arbeit(sbedingungen)“!

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