RUTE-Leserbrief zur Grünen Harfe

grueneharfeTo: ; NRZ Lokalredaktion ;
Sent: Wednesday, April 17, 2013 11:37 AM
Subject: Leserbrief Grüne Harfe von RUTE, Bitte um Veröffentlichung,

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Runde UmweltTisch Essen (RUTE), die Arbeitsgemeinschaft der Essener Umwelt- und Verkehrsverbände bittet um Veröffentlichung des folgenden Leserbriefes:

Grüne Harfe
Bericht NRZ (WAZ?) vom 17.04.13
Der Runde UmweltTisch Essen (RUTE), die Arbeitsgemeinschaft der Essener Umwelt- und Verkehrsverbände, reagiert mit Unverständnis auf die jüngste Planungsvorlage der Stadtverwaltung, die den Kompromiss, 100 Wohneinheiten auf der Grünen Harfe zu bauen, praktisch aushebelt. Sie schafft damit die Möglichkeit, bis zu 150 Wohneinheiten zu bauen.

Der RUTE fordert, dass die Verwaltung sich an den Auftrag des Rates hält, der den mühsam zwischen gesellschaftlichen Gruppen wie Bürgerschaft, Wirtschaft, Politik und auch der Verwaltung selbst, ausdrücklich zugestimmt hatte.

Mit freundlichen Grüßen    Ihr  D. Küpper, Moderator/Sprecher des RUTE
Dr. Dieter Küpper
Mühlenweg 61
45289 Essen
Tel. 0201/ 570340

 

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Ein Kommentar zu RUTE-Leserbrief zur Grünen Harfe

  1. „Essen steht AUF“ hat bereits am 18. August 2009 folgende Pressemitteilung herausgegeben. Nach dem Hin und Her der Planung und der Abkopplung der Verkehrsfrage ist wieder angebracht, die Bebaung der Grünen Harfe abzulehnen.

    Essen steht AUF: Die „Harfe“ muss grün bleiben

    Das überparteiliche Kommunalwahlbündnis Essen steht AUF unterstützt das Anliegen der Werdener Bürgerinitiative „Rettet die Grünflächen“. Es wendet sich gegen Grünflächenfraß durch Überbauung im ganzen Essener Stadtgebiet, wodurch wie in Werden die Umwelt- und Verkehrsprobleme wachsen.

    AUF-Ratsherr Dietrich Keil hat sich in den vergangenen Jahren wiederholt gegen die mit dem Regionalen Flächennutzungsplan (RFNP) beschlossene Bebauung verschiedener Grünflächen in Werden und Kettwig ausgesprochen. „Stattdessen treten wir bei schrumpfender Bevölkerungszahl und großen Brachflächen sowie sanierungsfähigen Wohngebieten für eine Innenentwicklung der Stadt ein. „Durch Industrie belastete Böden müssen dabei auf Kosten der Verursacher saniert werden. Davor kneifen die Verwaltung und die großen Ratsparteien.“

    Die beschlossene Bebauung der „Grünen Harfe“ hält das Bündnis für einen Kniefall vor ThyssenKrupp als Eigentümer. „Wir haben deshalb mit der Fraktion Die Linke/DKP/AUF den Regionalen Flächennutzungsplan (RFNP) abgelehnt. Auch wenn die SPD jetzt beteuert, sie sei auch gegen die Bebauung der „Grünen Harfe“ – sie hat dem zugestimmt! Essen steht AUF wird den Widerstand der Bürger Werdens gegen diese Bebauung weiter unterstützen.“